BAPE: Wie fällt A Bathing Ape aus und woran erkennst du echte Pieces?
Wie fällt A Bathing Ape aus und woran erkenne ich echte BAPE-Pieces?
Kurz gesagt
BAPE fällt je nach Schnitt verschieden aus: Die normalen Shirts und Hoodies sitzen eher knapp, die Relaxed-Fit-Modelle sind breiter geschnitten. Vergleich deshalb die Maße mit einem Piece, das dir passt, statt nur aufs Etikett zu schauen. Ob ein Piece echt ist, prüfst du an Etiketten, Nähten und Druck – immer im Vergleich mit einem bestätigt echten Exemplar desselben Modells und derselben Saison.
In diesem Artikel
Fällt BAPE klein aus? Kommt auf den Schnitt an
Hier sind sich die Quellen nicht einig. Mehrere Größenratgeber schreiben, dass BAPE eher klein ausfällt, vor allem bei Sweatshirts, Hoodies und Jacken. Sie raten zu einer Nummer größer, wenn du es bequem oder locker magst.
Ein Händler mit eigener BAPE-Größentabelle sieht es anders: Beim normalen Schnitt passt die Größe aus der Tabelle, beim Relaxed Fit eher eine kleiner, wenn du es enger willst. Der Widerspruch löst sich, wenn du auf den Schnitt schaust.
BAPE führt bei Shirts eine normale Linie und eine Relaxed-Fit-Linie mit deutlich breiteren Schultern und längerem Körper. Wer beide über einen Kamm schert, bekommt widersprüchliche Ratschläge. Prüf also zuerst, welcher Schnitt es ist.
Maße statt Etikett: so vergleichst du richtig
Die offizielle Größentabelle von BAPE gibt für jedes Shirt-Modell Schulterbreite, Brustweite und Länge an. Leg ein Shirt oder einen Hoodie, der dir gut passt, flach auf den Tisch. Miss von Schulternaht zu Schulternaht, quer unter den Achseln und vom höchsten Punkt der Schulter bis zum Saum.
Achte darauf, ob eine Tabelle die halbe Brustweite (flach gemessen) oder den ganzen Umfang angibt. Bei einem gebrauchten Piece zählt ohnehin, was es heute misst. Baumwolljersey kann nach vielen Wäschen kürzer oder breiter sein als im Neuzustand.
Frag beim Kauf deshalb nach den echten Maßen des Pieces, nicht nur nach der Größe auf dem Etikett.
Hoodies, Jacken, Hosen und Kollaborationen
Hoodies mit normalem Schnitt sitzen nach den meisten Ratgebern eher schmal. Für einen weiten Look nehmen viele eine Nummer größer. Der Shark Full Zip Hoodie wird von einem Händler als Relaxed Fit geführt, dort reicht oft die normale Größe. Bei Jacken raten mehrere Quellen zu etwas mehr Luft, damit du einen Hoodie darunter tragen kannst.
Bei Hosen gehen die Angaben auseinander: Eine Quelle nennt sie größengerecht, eine andere beschreibt das Bein als locker, den Bund aber als eher knapp. Miss also Bund und Schrittlänge. BAPE selbst schreibt, dass Kollaborationen anders ausfallen können als die eigene Linie. Bei einem Kooperations-Piece gilt deshalb erst recht: Maße prüfen.
Echtheit: zuerst die Etiketten
Die meisten Prüfanleitungen beginnen am Nacken und an den Waschetiketten. Das Nackenetikett sollte sauber gewebt sein, die Schrift scharf, die Abstände gleichmäßig. Bei vielen Modellen sitzt bei den Pflegeetiketten ein kleines goldenes Etikett mit Affenkopf.
Bei echten Pieces wirkt es flach und fein gekörnt, die Linien darauf sind klar, die Silhouette ist deutlich. Schau dir außerdem an, wie die Waschetiketten angenäht sind. Mehrere Quellen beschreiben bei echter Ware eine enge, saubere Naht, bei der das Etikett fest sitzt.
Eine lose, dünne Naht, an der das Etikett kaum hält, ist ein Warnzeichen. Das Etikett selbst lässt sich leichter kopieren als die Verarbeitung drumherum.
Nähte, Druck und das Haifischgesicht
Beim Shark Hoodie ist das Gesicht auf der Kapuze die genaueste Prüfstelle. Die Zähne sind bei echten Exemplaren mit sehr eng gesetzten Stichen genäht, das Gesicht wirkt symmetrisch, und der Reißverschluss schließt das Maul sauber. Krumme Kanten, schiefe Augen oder grobe Stiche fallen im direkten Vergleich schnell auf.
Beim Camo-Muster achten Prüfer auf scharfe Konturen und stimmige Farben. Der Affenkopf im Muster sollte klar erkennbar sein. Verwaschene oder übersättigte Farben und ein unpassender Maßstab des Musters sind Hinweise, aber kein Beweis. Ein einzelnes Merkmal reicht nie. Erst wenn mehrere Stellen nicht stimmen, wird es eindeutig.
Immer mit einem echten Referenz-Piece vergleichen
BAPE hat über die Jahre Etiketten, Reißverschlüsse und Details mehrfach geändert. Was bei einem Hoodie aus einer Saison stimmt, kann bei einem älteren Modell anders aussehen. Prüf deshalb nie gegen eine allgemeine Liste, sondern gegen Fotos eines bestätigt echten Pieces desselben Modells und derselben Saison.
Bei einem gebrauchten Piece hilft es, nach Nahaufnahmen von Nackenetikett, Waschetiketten, Innennähten und Reißverschluss zu fragen. Fehlen diese Fotos, frag nach. Bei teuren Pieces nutzen viele zusätzlich einen spezialisierten Prüfdienst. Bei nexwox wird jedes Piece einzeln geprüft, gemessen und fotografiert.
Noch offen
Soll ich bei BAPE eine Nummer größer nehmen?
Beim normalen Schnitt von Shirts, Hoodies und Jacken raten viele Ratgeber dazu, wenn du es locker magst. Beim Relaxed Fit ist das meist nicht nötig. Am sichersten vergleichst du die Maße mit einem Piece, das dir passt.
Was ist das goldene Etikett bei BAPE?
Viele BAPE-Pieces tragen bei den Pflegeetiketten ein kleines goldenes Etikett mit Affenkopf. Prüfer achten darauf, dass es flach und fein gekörnt wirkt und die Linien darauf klar sind. Allein beweist es nichts, es ist eine von mehreren Prüfstellen.
Fallen BAPE-Sneaker auch klein aus?
Laut Größenratgebern folgen BAPE-Sneaker der US-Größenlogik. Du rechnest also wie bei anderen Sneakern von US in EU um. Bei breiten Füßen raten manche zu einer halben Nummer mehr.
Reicht ein einzelnes Merkmal, um eine Fälschung zu erkennen?
Nein. Details haben sich je nach Saison geändert, und gute Kopien treffen einzelne Merkmale genau. Aussagekräftig wird es erst, wenn du mehrere Stellen gegen ein bestätigt echtes Exemplar desselben Modells prüfst.
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