Portland, Oregon, USseit 1938

Columbiakaufen & tauschen

Columbia kommt aus Portland in Oregon und baut seit 1938 Outdoor-Bekleidung: Fleecejacken, Hardshells, wattierte Winterjacken, dazu Hemden, Hosen und Schuhe.

In die Streetwear gerutscht sind vor allem die Fleece-Modelle und die dicken Omni-Heat-Jacken, erkennbar am silbernen oder goldenen Punktmuster im Futter. Bei nexwox findest du Columbia-Pieces, jedes einzeln geprüft, gemessen und fotografiert.

Herkunft
Portland, Oregon, US
Seit
1938
Im Sortiment
19 Pieces
Preise ab
16,00 €
Zuletzt geprüft
Columbia bei nexwox

Wie fällt Columbia aus? Größen und Passform

Columbia geht bei Oberbekleidung vom Brustumfang aus. S liegt etwa bei 89 bis 97 Zentimetern, M bei 97 bis 102, XXL bei 115 bis 120. Die Schnitte sind eher großzügig gehalten, weil unter die Jacke noch eine Schicht passen soll. Innerhalb der Marke gibt es klare Unterschiede.

Regenjacken und Hardshells sitzen normal bis leicht weit, Softshells liegen näher am Körper, wattierte Winterjacken tragen oben zusätzlich auf. In deutschen Kundenstimmen zu Fleecejacken tauchen beide Richtungen auf: manche greifen eine Nummer größer, anderen sind die Ärmel dann zu lang. Deshalb entscheidet die Messung, nicht das Etikett.

Leg das Piece flach hin und vergleiche Brustweite, Rücken- und Ärmellänge mit einer Jacke, die dir passt.

Woran du echte Columbia erkennst

Fang beim Logo an. Der Columbia-Schriftzug mit der Raute ist bei Jacken gestickt, nicht gedruckt, und sitzt sauber an seiner Stelle. Verlaufene Kanten oder schiefe Stickerei sind ein erstes Warnzeichen. Dann die Innenlabel. Dort stehen Markenname, Herstellungsland, Pflegehinweise und eine Modellnummer, fest eingenäht und klar lesbar.

Ausgewaschene, schiefe oder lose Label passen nicht zu einem echten Piece. In Beschlagnahmungen tauchten bei Fälschungen auch abgewandelte Schriftzüge auf, die der Raute nur ähnlich sehen.

Zum Schluss die Verarbeitung: gleichmäßige Nähte ohne lose Fäden, Reißverschlüsse, die ohne Hänger laufen, bei wattierten Jacken eine Füllung ohne Klumpen. Das Omni-Heat-Futter zeigt ein regelmäßiges Punktmuster, kein fleckiges.

Bekannte Modelle und Linien von Columbia

Am meisten gesucht wird das Fleece: Steens Mountain als durchgehend gezippte Jacke, bei Damen Benton Springs. Bei den wattierten Jacken ist Powder Lite der Name, der am häufigsten auftaucht.

Die zweite Gruppe sind die Interchange-Jacken, von Columbia in den Achtzigern eingeführt: eine wasserdichte Hülle plus ein einzippbares Innenfutter, einzeln tragbar. Bugaboo, Whirlibird und Ballistic Ridge gehören dazu. Bei Hemden und Hosen steht Silver Ridge für die leichten Sommermodelle, bei Schuhen Newton Ridge für den Wanderstiefel.

Auf den Labels stehen außerdem die Technik-Namen. Omni-Heat Reflective arbeitet mit silbernen Punkten, Omni-Heat Infinity seit 2021 mit goldenen. Omni-Tech steht für die wasserdichte Membran mit verschweißten Nähten, Omni-Shield für wasser- und schmutzabweisende Stoffe.

Columbia pflegen: so bleibt es lange schön

Wasch Funktionsjacken kalt oder bei 30 Grad im Schon- oder Feinwaschgang, mit mildem Waschmittel und auf links. Klett vorher schließen, sonst reibt er den Stoff auf. Weichspüler und Bleiche bleiben weg: sie setzen der wasserabweisenden Ausrüstung der Oberfläche zu. Zum Trocknen häng die Jacke luftig auf.

Perlt Wasser danach nicht mehr ab, sondern zieht ein, hilft Wärme: rund 30 Minuten bei niedriger Temperatur im Trockner aktivieren die Ausrüstung oft wieder. Bleibt der Stoff dunkel und nass, ist eine neue Imprägnierung zum Einwaschen oder Aufsprühen fällig. Fleece mag ebenfalls keinen Weichspüler, er verklebt den Flor. Und lager nichts feucht zusammengeknüllt, sondern häng es trocken auf.

Woher Columbia kommt

Paul und Marie Lamfrom verließen 1937 Nazi-Deutschland und kauften in Portland einen Hutgroßhandel. 1938 stand daraus die Columbia Hat Company, benannt nach dem Columbia River vor der Stadt. Weil die Zulieferer nicht lieferten, was die Familie brauchte, fing sie an, selbst zu produzieren.

1960 wurde aus dem Huthändler die Columbia Sportswear Company. Nach dem Tod von Neal Boyle 1970 übernahmen seine Frau Gert Boyle und ihr Sohn Tim das Unternehmen und richteten es auf wasserdichte Jacken mit wechselbaren Hüllen und Futtern aus. 1998 ging Columbia an die Börse.

Heute sitzt die Firma in Cedar Mill im Großraum Portland und führt neben Columbia auch Sorel, Mountain Hardwear und prAna. Für die Winterspiele 2026 stattete die Marke das Curling-Team der USA aus.

Columbia kaufen: worauf du achtest

Bei Fleece siehst du den Verschleiß zuerst an Ärmelbündchen, unter den Armen und am Saum: dort pillt der Flor und wird flach. Fühl kurz nach, ob der Stoff dort noch Volumen hat. Bei Hardshells und Regenjacken leidet die Oberfläche an Schultern und Rücken, wo ein Rucksack sitzt.

Schau auf die verschweißten Nahtbänder innen: lösen sie sich an den Kanten, ist das schwer zu reparieren. Omni-Heat-Futter reibt sich an Ärmelenden und Kragen als Erstes ab. Und prüf die Mechanik. Reißverschluss bis oben durchziehen, bei Interchange-Jacken den Innenzipper testen und nachsehen, ob das Innenfutter dabei ist. Kordelzüge am Saum und Kapuzenstopper sollten noch halten.

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Häufige Fragen zu Columbia

Fällt Columbia groß aus?

Columbia schneidet eher großzügig, weil unter die Jacke noch eine Schicht passen soll. Hardshells und Regenjacken sitzen normal bis leicht weit, Softshells enger, wattierte Jacken tragen auf. Verlass dich auf den Brustumfang und die Maße am Piece, nicht auf den Buchstaben.

Welche Columbia-Größe passt mir?

Columbia geht vom Brustumfang aus: S etwa 89 bis 97 Zentimeter, M 97 bis 102, XXL 115 bis 120. Miss deinen Brustumfang an der breitesten Stelle und vergleich ihn mit den Maßen am Piece. Brauchst du mehr Länge in Rücken und Ärmeln, lohnt ein Blick auf die Big-Größen 1X bis 6X.

Woran erkenne ich eine echte Columbia-Jacke?

Das Logo ist gestickt und sauber gesetzt, nicht gedruckt. Die Innenlabel nennen Marke, Herstellungsland, Pflege und eine Modellnummer, fest eingenäht und lesbar. Dazu kommen gleichmäßige Nähte, laufende Reißverschlüsse und bei Omni-Heat ein regelmäßiges Punktfutter.

Was bedeutet Omni-Heat bei Columbia?

Omni-Heat ist das wärmereflektierende Futter der Marke: ein Punktmuster, das Körperwärme zurückwirft, ohne die Jacke dick zu machen. Die ältere Variante Omni-Heat Reflective hat silberne Punkte, die 2021 vorgestellte Omni-Heat Infinity goldene. Omni-Tech bezeichnet dagegen die wasserdichte, atmungsaktive Membran.

Kann ich meine Columbia-Jacke in die Waschmaschine geben?

Ja, kalt oder bei 30 Grad im Schonwaschgang, mit mildem Waschmittel und geschlossenem Klett. Weichspüler und Bleiche lass weg, sie setzen der wasserabweisenden Ausrüstung zu. Danach luftig aufhängen; perlt Wasser nicht mehr ab, hilft kurze Wärme im Trockner bei niedriger Stufe.

Kauft nexwox Columbia an?

Ja, Columbia nehmen wir an. Wichtig sind vollständige Innenlabel, eine intakte Beschichtung an Schultern und Rücken und bei Interchange-Jacken das einzippbare Innenfutter. Jedes Piece wird einzeln geprüft, gemessen und fotografiert.

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nexwox ist ein unabhängiger Händler für Second-Hand-Mode und steht in keiner Verbindung zu Columbia. Columbia ist eine Marke ihres jeweiligen Inhabers.