South Shields, GBseit 1894

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Barbour kommt aus South Shields an der Nordostküste Englands. John Barbour eröffnete dort 1894 am Marktplatz ein Geschäft für Ölzeug, mit dem sich Seeleute und Fischer gegen Wind und Wasser schützten.

Aus dieser Herkunft stammen die Wachsjacken aus gewachster Baumwolle, mit Kordkragen und Tartanfutter, die heute jeder mit dem Namen verbindet. Die bekanntesten Modelle heißen International, Bedale und Beaufort.

Barbour ist bis heute in Familienbesitz, inzwischen in der fünften Generation, und fertigt seine Wachsjacken weiter in South Shields.

Herkunft
South Shields, GB
Seit
1894
Im Sortiment
1 Piece
Preise ab
50,00 €
Zuletzt geprüft
Barbour bei nexwox

Barbour im Sortiment

Wie fällt Barbour aus? Größen und Passform

Barbour schneidet seine Wachsjacken eher großzügig, damit ein Pullover darunter passt. Für die Bedale sagt der Hersteller das ausdrücklich und rät, im Zweifel eine Größe kleiner zu nehmen. Die Modelle unterscheiden sich vor allem in der Länge. Die Beaufort ist laut Barbour gut acht Zentimeter länger als die Bedale.

In Vergleichstests heißt es, sie passe auch über ein Sakko und stehe großen Trägern besser. Die Ashby ist schmaler geschnitten und für ein Hemd darunter gedacht. Miss deshalb nach. Leg eine Jacke, die dir passt, flach hin und vergleiche Brustweite, Rückenlänge und Ärmellänge mit den Maßen am Piece. Überleg dabei, was du darunter tragen willst.

Woran du echte Barbour erkennst

Fang bei den Metallteilen an. Druckknöpfe tragen den Namen Barbour rund um den Rand, auch Reißverschlusszipper und andere Beschläge sind beschriftet. Ein schlichter Zipper ohne Namen ist ein Warnzeichen. Das Hauptetikett sitzt im Futter unter dem Kragen und nennt Marke, Herstellungsland und Größe.

Ältere Jacken zeigen dort die Wappen der Royal Warrants. Ein eigenes Pflegeetikett ist meist an der Innentasche eingenäht; fehlt es, sei vorsichtig. Der gestickte Schriftzug an oder nahe den Außentaschen soll gleichmäßig sitzen und zur Schrift im Etikett passen.

In der Community gilt außerdem der Kordkragen als verräterisch, weil Fälschungen dessen Farbe selten treffen. Gleich den Modellnamen mit der Herstellerseite ab.

Bekannte Modelle und Linien von Barbour

Die International ist das älteste Modell. Duncan Barbour entwarf 1936 einen Motorradanzug für die International Six Days Trial, britische Teams trugen ihn bis 1977. Die heutige International Original ist aus schwerer Sylkoil-Baumwolle mit Reißverschluss unter einer Sturmleiste.

Die Bedale entwarf Margaret Barbour 1980 fürs Reiten: kurz, mit Schlitzen hinten, Kordkragen und Tartanfutter. 1983 folgte die längere Beaufort mit großer Innentasche. Neben der glänzenden Bedale gibt es die Classic Bedale mit matterem, weicherem Wachs. Dazu kommen Border und Ashby sowie gesteppte Jacken. Wer nach Barbour sucht, sucht meist eines dieser Modelle beim Namen.

Barbour pflegen: so bleibt es lange schön

Eine Wachsjacke gehört nie in die Waschmaschine und nie in die Reinigung. Barbour warnt, dass beides die Wachsschicht angreift. Auch Seife, Waschmittel, Trockner und pralle Sonne schaden. So reinigt der Hersteller: Schmutz mit einer weichen Bürste abbürsten, dann außen mit kaltem Wasser und einem Schwamm abwischen.

Das Futter mit einem Tuch und etwas Essig säubern. Zum Trocknen aufhängen, gut belüftet und ohne Sonne. Einmal im Jahr empfiehlt Barbour, die Jacke neu zu wachsen. Die Dose Thornproof Dressing wird dafür in heißem Wasser weich gemacht. Arbeite sie an Nähten und Falten ein und halte Kordkragen und Futter frei. Wer unsicher ist, kann die Jacke an den Re-Wax-Service der Marke schicken.

Woher Barbour kommt

John Barbour ließ sich 1894 in South Shields nieder und verkaufte Ölzeug an Seeleute, Fischer und Hafenarbeiter. 1908 brachte Malcolm Barbour den ersten Versandkatalog heraus, über den Bestellungen bald bis nach Chile und Hongkong gingen. 1912 wurde daraus J. Barbour & Sons. 1936 kam mit der International die Motorradkleidung dazu.

Ab 1973 führte Margaret Barbour das Unternehmen und brachte mit Bedale und Beaufort die Jacken, die heute den Namen tragen. 1974 erhielt Barbour seinen ersten Royal Warrant vom Duke of Edinburgh, 1982 folgte einer der Queen. Sitz und Wachsjackenfabrik liegen bis heute in Simonside, South Shields.

Häufige Fragen zu Barbour

Fällt Barbour groß aus?

Ja, die Wachsjacken sind eher großzügig geschnitten, damit ein Pullover darunter passt. Für die Bedale rät Barbour selbst, im Zweifel eine Größe kleiner zu wählen. Vergleich am besten die Maße am Piece mit einer Jacke, die dir passt.

Was ist der Unterschied zwischen Barbour Bedale und Beaufort?

Die Beaufort ist gut acht Zentimeter länger und hat eine große Innentasche. Die Bedale ist kürzer, für das Reiten gedacht und hat Schlitze hinten. Beide haben Kordkragen und Tartanfutter.

Darf eine Barbour-Wachsjacke in die Waschmaschine?

Nein. Waschmaschine und chemische Reinigung greifen die Wachsschicht an. Barbour empfiehlt, die Jacke abzubürsten und außen mit kaltem Wasser und einem Schwamm abzuwischen.

Wie oft muss ich eine Barbour nachwachsen?

Barbour empfiehlt einmal im Jahr, je nachdem, wie oft du die Jacke trägst. Zeit wird es, wenn Wasser nicht mehr abperlt und der Stoff stumpf oder trocken aussieht.

Kann ich Barbour bei nexwox tauschen?

Ja. Du tauschst deine Barbour gegen Pieces aus dem Shop, und ein Rest wird Guthaben in deinem Konto. Jedes Piece wird bei nexwox einzeln geprüft, gemessen und fotografiert.

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